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Geschichten
um den Kugelschreiber ...
Mein Chef klaut mir ständig Kugelschreiber
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Thomas
Tietjen, 27, ist seit zwei Wochen Assistent von Jörk Starke,
dem Chef der gleichnamigen Stiftung im Grunewalder Löwenpalais.
Starke managt u.a. John Lennons Witwe Yoko Ono in Europa.
Trotz seiner kurzen Einarbeitungsphase hat Tietjen schon
jetzt spitz gekriegt: "Herr Starke klaut ständig Kugelschreiber.
Er hat so gut wie nie einen eigenen Stift dabei. Deshalb
muß ich immer für Nachschub sorgen, lege schon kleine
Vorräte in meiner Schublade an, damit ich immer einen
zur Hand habe."
Quelle:
BZ-Archiv / BZ vom 13.8.1999 |
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Brandenburger kann aus Styropor- Abfall neuwertiges Plastik
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Cottbus
- Zehn Jahre tüftelte er in seinem Cottbuser Labor. Tag
und Nacht mixte Dr. Radwan Matrmawi, 38, seine Chemikalien.
Jetzt der Durchbruch:
Mit
einer von ihm entwickelten Flüssigkeit läßt sich Styropor-Abfall
in nutzbares Plastik umwandeln. Ein Liter seiner Tinktur
schluckt einen ganzen Kubikmeter dieses Verpackungsmaterials.
Übrig bleibt eine knetige Masse Polystyrol, aus der man
Computergehäuse, Telefone, Stoßstangen und Kugelschreiber
herstellen kann.
Matrmawi
hat seit 1989 drei Patente zum Recyceln von Müll bekommen.
Gestern verhandelte er im tschechischen Pardubic über
den Bau der ersten Anlage für seine Styropor-Wiederverwendungs-Technik.
Auch die BASF in Schwarzheide, ALBA in Berlin und Styropor-Marktführer
Hans Reichenecker GmbH in Wildau haben schon Interesse
gezeigt. Derzeit entstehen im Großraum Berlin jährlich
300 000 Kubikmeter Styropor-Müll. Nur 70 Prozent davon
werden wiederverarbeitet.
Quelle:
BZ-Archiv / BZ vom 8.1.1999 |
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| Statistik:
Jeder Deutsche hat nach einer Statisktik 13 Kugelschreiber. |
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Woher kommen die Kugelschreiber? »
Eine etwas wahnsinnige Frage unserer Zeit «
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Alles
begann damit, daß ich eine Anzeige in der Zeitung markieren
wollte, als es mir zum ersten Mal bewußt auffiel: Wohin
verschwinden eigentlich die ganzen verdammten Kugelschreiber
(Kulis)?
Schließlich
kam mir der Gedanke: Wenn ich frage 'Wohin verschwinden
eigentlich die ganzen Kulis?', so muß ich vorher die Frage
'Von wo kommen die blöden Dinger her?' stellen. Woher
ich sie habe, ist mir klar: ich klaue sie meinen Kollegen
aus den Schreibtischen. Da kommt mir ein weiterer genialer
Gedanke, eine geradezu bestechende Schlußfolgerung:Es
ist ein perfekter Kreislauf, sie wandern von Schreibtisch
zu Schreibtisch, ich entnehme einen, und mir wird einer
entnommen, immer wieder und ohne Ende...
Mein
zweiter Gedanke: Ich hatte nie denselben Kuli zweimal
gesehen, geschweige denn einen leergeschrieben! Ich weiß
es, ich erinnere mich noch an jenes liebgewonnen Exemplar
mit dem Kratzer fast unten an der Spitze, der so leichtfüßig
schrieb, oder das widerborstige Ding in diesem schrecklichen
Gelb, dessen Feder irgendwie nicht ganz in Ordnung war.
Also wieder am Anfang, sie entstehen irgendwo und sie
verschwinden nach irgendwo. Was ist, wenn das ein und
derselbe Ort ist? Leichte Schauer durchfahren meinen Rücken.
Was sieht so ein Kuli nicht alles in seinem kurzem aber
bewegten Leben? Verträge werden mit ihm unterschrieben,
Bestandslisten abgehakt, zerstreute Wissenschaftler schreiben
mit ihm Notizen, tausend von lebenswichtigen Funktionen
in unserer Gesellschaft laufen über Kulis, und keiner
weiß, wohin sie verschwinden. Überhaupt kann man uns alle
vernichten, wenn man uns die Kulis entzieht, aber keiner
scheint sich das je klar gemacht zu haben.
Auch
weiß keiner genau, was in so einem Ding eigentlich drin
ist, oder wissen Sie, wie das mit dem Druckknopf funktioniert,
daß die Miene einmal eingezogen, und dann wieder ausgefahren
wird? Oder wofür dieser silberne Ring in der Mitte da
sein soll, ganz zu schweigen von der Tatsache, daß die
Dinger immer weiter mutieren!
Während
meines Prozesses hatte ich genug Gelegenheit, diese Dinger
auseinanderzunehmen, auch wenn sie mir mein Mikroskop
weggenommen haben, ich habe nichts über die Funktionsweise
herausfinden können. Ich beobachtete meinen Richter genau,
jeden Tag löste er sein Kreuzworträtsel mit einem anderen
Kuli! Ich fragte meinen Anwalt, warum er das täte, aber
er schüttelte verständnislos den Kopf.
;-)
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Kleine Sprüche und Witze über Kugelschreiber
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"Dieser
Kugelschreiber schreibt genauso viele Fehler wie mein
Alter."
"Ein
Optimist ist ein Mann, der Kreuzworträtsel sofort mit
dem Kugelschreiber ausfüllt."
"Thomas
Mann ist tot, James Joyce ist tot - und ich habe meinen
Kugelschreiber verlegt."
"Warum
können Kugelschreiber keine Kinder kriegen? Sie haben
eine Spirale." |
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Comeback von "Bic Brother" - Französischer
Konzern konzentriert sich wieder auf Wegwerf-Kulis und -
Feuerzeuge -
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| Die
gelben, roten und blauen Plastikprodukte kennt jeder,
kaum jemand, der nicht schon mal einen Kugelschreiber
oder ein Feuerzeug der Marke Bic in der Hand hatte. Nachdem
es um das französische Unternehmen lange Zeit ruhig
gewesen war, ist es nun wieder im Kommen. Konzernchef
Bruno Bich (54), Nachfolger des verstorbenen Firmengründers
Baron Marcel Bich, hat die Zeit genutzt und gewaltig aufgeräumt.
(..) Noch 1999 sah es nicht so gut aus für den Konzern,
der von Wegwerf-Kugelschreibern und - Feuerzeugen sowie
Einweg-Rasierern lebt. Der Aktienkurs, der im Jahr 1997
an der Pariser Börse bei 73 Francs lag, war auf unter
40 Francs (rund 13 DM) gesunken. Vor allem, da einige
"Ausflüge" in industrielles Neuland zu
teuren Flops geworden waren. Dazu gehörte die unglückliche
Idee, ein Bic-Parfum auf den Markt zu bringen.
Bruno
Bich besann sich deshalb auf das Kerngeschäft seines
Unternehmens und brachte dort die Produktion durch Modernisierung
und Rationalisierung auf Vordermann. Der Gesamtumsatz
von umgerechnet 2,6 Milliarden DM im letzten Geschäftsjahr
wurde zu 53 Prozent auf dem Schreibwarensektor (Kugelschreiber),
zu 28 Prozent mit Feuerzeugen und zu 19 Prozent mit Wegwerf-Rasierern
erwirtschaftet. (..)
Für
viele Franzosen sind diese Bic-Erfolgsmeldungen wie süßer
Honig. Der Aufstieg des sehr eigenwilligen Barons Marcel
Bich zum Kaiser der Wegwerf-Feuerzeuge war in ihren Augen
eine genauso sagenhafte Erfolgsstory wie die von Rockefeller
in den USA. Und als der Baron, 1914 in Turin geboren und
1994 in Paris gestorben, dann Mitte der 70iger Jahre einen
Großteil seiner privaten Millionen auch noch in
die Teilnahme am America Cup investierte und viermal mit
seiner Yacht "France" antrat, da wurde er endgültig
zum gallischen Nationalhelden.
Begonnen
hatte die Bich-Karriere 1950, als der französische
Baron dem ungarischen Erfinder Lazlo Biro dessen
Kugelschreiber-Idee abkaufte. Entgegen dem bis dahin gängigen
Füllfederhalter, den man pausenlos ins Tintenfass
tauchen musste, versprach der Baron mit seinem Kugelschreiber
drei Kilometer Schrift, ohne ein einziges Mal nachfüllen
zu müssen.
Im
ersten Produktionsjahr wurden in Frankreich 50.000 Exemplare
abgesetzt. Einige Jahre später waren es - weltweit
- 15 Millionen. Dann stiegen die Zahlen so stark, dass
nur noch in Tagen gerechnet wurde: Bic behauptet, Tag
für Tag 20 Millionen Kugelschreiber abzusetzen.
Lange
Zeit blieb das Unternehmen Alleineigentum des Barons und
seiner elf Kinder. Erst 1972 ging Bic an die Pariser Börse.
Dem Mega-Erfolg seiner Kugelschreiber folgte nun ein genauso
gewaltiger Erfolg bei Feuerzeugen und Rasierern, die nach
demselben Prinzip wie die Kugelschreiber entwickelt worden
waren: so billig, dass man sie schmerzlos fortwarf und
dass dadurch ein Neukauf - sprich gesicherter Absatz für
Bic - gewährleistet wurde. (..)
Da
der Börsenwert des Weltmeisters in Wegwerf-Produkten
bei rund 5,2 Milliarden DM liegt, ist die Familie Bich
immerhin noch mehr als 1,7 Milliarden DM schwer.
Quelle:
Berliner Morgenpost Pfingsten 2000 |
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Tip gegen Kugelschreiberflecken in der Kleidung
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Geben
Sie etwas Alkohol auf einen Wattebausch und betupfen Sie
den Fleck damit vorsichtig. Löst sich die Verschmutzung,
können Sie die Farbe mit einem feuchten Lappen aufnehmen.
Achten Sie darauf, daß Sie immer eine saubere Stelle
des Lappens benutzen, um den Fleck nicht unnötig
zu vergrößern.
Quelle:
Zeitschrift "Zuhause wohnen" |
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Der digitale Kugelschreiber |
Mit
Eintritt des neuen Jahrtausends haben Ericsson, Time Manager
und Anoto eine revolutionäre Erfindung enthüllt,
nämlich einen digitalen Kugelschreiber.
Der
Ciber-Kugelschreiber kann in seiner "Memory"
alles speichern, was er schreibt, um die Information dann
als e-Mail oder Fax zu versenden.
Bei
seiner Entwicklung statteten seine Erfinder den Kugelschreiber
mit einer digitalen Mikrokamera, einer Einheit für
Bilddatenverarbeitung und einer Funk-Sendevorrichtung
aus. Die Speicherqualität ist begrenzt und gibt dem
Inhaber dieses Kugelschreibers die Möglichkeit, Nachrichten
an Mobiltelefone (Handies), Computer oder PC zu übermitteln.
Die
Technologie dieses Geräts ist so fortgeschritten,
dass es die Schrift des Benutzers in Schablonen-Schriftzeichen
umwandeln kann, die dann auf den empfangenden Bildschirmen
erscheinen.
Mit
dieser revolutionären Erfindung des beginnenden Jahrhunderts
wird die Verbindung zwischen Maschinen ohne irgendein
Kabel, jedoch unter Beibehaltung der Sprache des Benutzers,
nämlich der Handschrift, ermöglicht.
Quelle:
Zeitschrift Cromos, Ausgabe 4298, Juni 2000 |
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frühe
Kugelschreiberwerbung
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Rotring |
Faber-Castell
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"Kugelschreiber" in verschiedenen Sprachen:
| englisch |
pen |
| französisch |
stylo
à bille |
| spanisch |
bolígrafo |
| italienisch |
penna
à sfera |
| portugiesisch |
esferográfica |
| niederländisch |
balpen |
| dänisch |
kuglepen |
| norwegisch |
kulepenn |
| schwedisch |
kulspetspenna |
| polnisch |
dlugopis |
| kroatisch |
kémijská
olóvka |
| türkisch |
tükenmez
kalem |
| vietnamesisch |
bút
chi máy |
| ungarisch |
golyóstoll |
| isländisch |
kúlupenni |
| swahili
(afrikanische Sprache) |
bolpeni |
| albanisch |
stilolaps |
| Esperanto |
globkrajono |
| brasilianisch |
esferográfica |
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